Eisenberg Open-Air im Schortental

Schortental Open-Air in EisenbergIn Eisenberg hatten wir voriges Jahr schon mal einen Versuch zum Schortental Open-Air gestartet, doch damals hat uns  Regen und eisige Kälte das Fest verdorben. Doch dieses mal gab es Sonnenschein und DFB Pokalfinale.  Als wir ankamen, konnten wir auch die letzten paar Minuten der Thüringenligapartie SV Eintracht  Eisenberg gegen SC 1903 Weimar anschauen, die Eisenberg trotz Überzahl erstmalig gegen Weimar verlor. Nachdem wir das Sportareal  von Eintracht Eisenberg begutachtet hatten, bauten wir unser Equipment auf der großen Open-Air Bühne auf, weil ja im Zelt das DFB Pokalfinale übertragen werden sollte. Danach ging es erstmal in die Schortentaler Kaminstube, eine sehr rustikale und gemütliche Gaststätte, die immer sehr gut besucht ist.

Eisenberg die Party im Schortental

Die ersten Gäste kamen schon vor 20.00Uhr, um sich die besten Plätze im Zelt zu sichern. Rechts saßen die  Dortmund-Fans, links deutlich weniger die Bayern-Fans. Nachdem es nach der regulären Spielzeit immer noch 0:0 stand, begannen wir mit der ersten Runde, da es auch noch eine Menge Leute gibt, die sich nicht oder wenig für Fußball interessieren. Außerdem war es sowieso absehbar, dass der BVB trotz eines Riesenaufwands beim Elfmeterschießen verlieren wird. So kam es  auch und wir konnten dann Party machen im Schortental bis um halb drei, natürlich mit  „We Are The Champions “ als Abschluss. Nachdem wir dann unser Zeug zusammengepackt hatten, fuhren wir auf einer engen Straße aus dem Wald des Schortentaler Veranstaltungsgeländes. Kurz vor Ende des Weges erwartete uns Deutschlands größte Trachtengruppe zur „Allgemeinen Verkehrskontrolle“. Der Führer des PKW vor uns wurde gerade mit 0,8  zum Beifahrer degradiert. Nach einer gewissen Wartezeit nahm eine sportliche Polizeimeisterin (Kugelstoßen) die Kontrolle der Papiere, des Warndreiecks und des Verbandkastens (den wir nicht ausladen konnten) vor. Erstaunlich ist, dass man als Musiker mit Lederhosen nicht mal mehr nach Alkoholgenuss gefragt wird. Fazit: „Rock’n’Roll Is Dead“ es lebe die Volxxmusik. Als mittlerweile „dem Morgen graute“ begaben wir uns noch einmal an die Tankstelle, dort lernten wir einige interessante Eisenberger kennen.

 

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