Von Naumburg nach Kiel und Schönheide

Kirschfest in NaumburgDas Kirschfest  in Naumburg war unser erstes Ziel an diesem heißen Donnerstag.  Der erste Tag beim größten Volksfest in Sachsen-Anhalt war wahrscheinlich der Wärmste  in diesem Jahr, aber dafür hatten die Besucher noch nicht so einen Unterhaltungsprogramm-Marathon hinter sich. Immer wieder schön ist, dass man in Naumburg die  ganzen Musiker aus dem thüringischen Tanzmuckerkarussell trifft und über die guten alten Zeiten plaudern kann. An dieser Stelle nochmal einen „Schönen Gruß“ an den Philipp, den wir schon seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen hatten.

Heiße Nacht in Naumburg

Am Anfang zogen die Hussiten durch alle Zelte und wünschten allen Betreibern und Vereinen ein erfolgreiches Kirschfest. Als der Lärmpegel bei Fahrgeschäften und Kapellen auf dem Festgelände dann zunahm, begannen wir auch unsere erste Runde. Diese war  erstmal etwas verhalten, da es noch hell  und die Leute gezeichnet von der Hitze waren. In der zweiten und in der dritten Runde ging es aber dann voll ab und das Festzelt war gut gefüllt. Pünktlich um eins war Schluss, weil das Ordnungsamt in Naumburg diesbezüglich ziemlich scharf ist. Also packten wir in Windeseile unseren Kram zusammen, damit wir so schnell wie möglich ins Euroville kamen. Dort wollten wir ein paar Stunden schlafen, weil es ja am nächsten Morgen mit einem Umweg nach Kiel ging.

Auf der Fahrt dorthin wurde einem bewusst, dass es in Deutschland  zu viele und zu große Autos gibt und zu viele Menschen, die von zu Hause fort müssen oder wollen. Im Olympiahafen bauten wir dann in Rekordzeit unser Equipment auf. Trotz der Verspätung gab es in Kiel eine richtig geile Party, die leider nur bis um 0.00 Uhr gehen durfte.

Da wir zum Übernachten nach Celle fahren mussten, blieb uns keine Zeit, um mal einen Blick auf den Hafen zu werfen. Am nächsten Tag wollten wir nachmittags zwischen Leipzig und Aue irgendwo essen gehen und ein Weißbier genießen, aber die Gastronomie machte uns einen Strich durch die Rechnung. Die meisten Kneipen auf den Hinweisschildern waren schon lange nicht mehr in Betrieb.

Schönheide : „The same procedure as every year“

So gab es dann Bratwurst, Fischsemmel und Wernesgrüner in Schönheide. Das war umso besser, weil man ja keinen Meter mehr fahren musste. Über die Party in Schönheide braucht man eigentlich keine Worte mehr zu verlieren. Das haben wir ja schon mal getan in diesem Blog. Das Motto in diesem Jahr war auch: „The same procedure as every year“. Das galt übrigens auch für das Wetter.

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